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Gandharva-Veda – Die Heilkraft der Klänge

Von Dr. Karin Pirc, Maharishi Ayur-Veda Zentrum Bad Ems
www.maharishi-ayur-veda.de

Seit der wissenschaftlichen Untersuchung der Wirkungen von Klängen auf das menschliche Nervensystem weiß man so genau wie nie zuvor, daß nicht nur Menschen wie Seimosgraphen auf Töne reagieren. Schreiende Säuglinge beruhigen sich deutlich schneller, wenn sie den Herzschlag der Mutter hören. Zu den Kuriositäten der Musikforschung gehört auch, daß Kühe bei klassischer Musik mehr Milch geben.

Pflanzen, denen 25 Minuten täglich ein besonderer Raga (ein Gandharva-Musikstück) vorgespielt wurde, wuchsen 20% höher mit um 72% gesteigertem Blattwachstum, als die unbeschallten Kontrollpflanzen. Unter Rockmusik hingegen verbrauchten die Pflanzen 20% mehr Wasser, obwohl sie deutlich schlechter wuchsen. “Rock-Kürbispflanzen” versuchten sogar eindeutig vom Lautsprecher wegzuwachsen.

Seit altersher wird die subtile Macht der Klänge mit großer Präzision im Ayur-Veda verwendet. Die Gandharva-Veda-Tradition wurde über Jahrtausende in Familientraditionen besonders in Nordindien bewahrt. In diesen Kompositionen werden die Rhythmen der Schöpfung und Klänge der Natur, wie sie Menschen mit einem weit entwickelten Bewußtsein in ihrem Inneren wahrgenommen haben, so verdeutlicht, daß sie für jedes menschliche Ohr hörbar werden. Dabei berücksichtigt die Musik der Gandharva-Veden die immer wiederkehrende Periodik der Tageszeiten.

Während der Transformationszeiten innerhalb des Tageszyklik reagiert der menschliche Organismus störanfälliger auf äußere Einflüsse, was mit den Gandharva-Klängen aufgefangen werden kann. Die Funktionen und Rhythmen der menschlichen Physiologie werden dabei ausgeglichen ,und gleichzeitig Natur und Umgebung harmonisiert.

Diese Wirkungen sind derart balancierend, daß sie sogar noch im Reagenzglas feststellbar sind. So haben Forscher fünf verschiedene Zellarten von bösartigen Tumoren (Lungen-, Dickdarm-, Gehirn- und Brustkrebs, sowie Melanom-Hautkrebszellen) in einer Nährlösung entweder mit Gandharva-Veda oder mit Rockmusik beschallt. Das überaus erstaunliche Ergebnis: Das Wachstum der entarteten Zellen war durch die Rockmusik deutlich gesteigert. Gesunde und Krebszellen, die Gandharva-Veda-Musik ausgesetzt wurden, wuchsen hingegen langsamer. Wobei die Krebszellen, die normalerweise ein beschleunigtes Wachstum aufweisen, unter den Gandharva-Veden langsamer als die gesunden Körperzellen wuchsen.

Die Gehirnaktivität harmonisiert sich beim Hören von Gandharva-Veda-Klängen ebenfalls meßbar. Dabei zeigt die Gehirnrinde Wellenmuster, wie sie bisher nur aus tiefer Meditation bekannt sind und dann auftreten, wenn der Meditierende tiefste Entspannung, gekoppelt mit einem Zustand von Glückseligkeit, erfährt.

Beim Vergleich der Wirkung von klassischer Musik und Gandharva-Veda auf Pflanzen wuchsen die “Klassik-Pflanzen” 35 Grad abgeknickt in Richtung auf den Lautsprecher zu. Bei Gandharva-Veda nahmen sie sogar eine Verdrehung um 60 Grad in Kauf und schlangen sich teilweise direkt um den Lautsprecher herum.

Beim ersten Hören sind die meisten Gandharva-Veda-Klänge für europäische Ohren noch recht fremd. Am wenigsten gewöhnungsbedürftig ist erfahrungsgemäß Gandharva-Veda-Musik mit geringer Lautstärke. Hören Sie die Klänge in der ersten Zeit einfach so leise, daß Sie sie nur wie einen Hauch wahrnehmen. So stellt sich Ihr Empfinden ganz sanft und allmählich auf diese Klangfolgen ein, und Sie lernen sie zunehmend zu genießen, während Sie Körper und Seele von ihren positiven Auswirkungen profitieren lassen.

Quellen:
Rasmussen, Orme-Johnson und Wallace, 1990, USA 
Theresa Olson-Sorflaten, 1995, USA
"Das geheime Leben der Pflanzen", Bird & Tompkins.
Alternative Therapies in Clinical Practice, 1996, USA, Vol.3. Autor: Dr. Hari Sharma.

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